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Der Alte
Anmeldedatum: 31.01.2011 Beiträge: 188
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Verfasst am: Di 21 Jun, 2011 13:18 Titel: Unfallopfer darf auf Millionen hoffen |
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Ein Unfallopfer fordert von dem Versicherer Generali die höchste Entschädigung aller Zeiten – und hat vor Gericht gute Chancen auf Erfolg.
Es ist ein Gerichtsprozess, den die deutsche Versicherungsbranche nervös verfolgt: Der Konzern Generali und das Unfallopfer Sarah T. streiten seit Jahren darum, wie viel Geld der schwerstbehinderten 26-Jährigen nach einem Autounfall zusteht. Das Landgericht Hamburg hat nun einen Vergleichsvorschlag gemacht: 4,3 Millionen Euro solle das junge Opfer erhalten – auf einen Schlag.
Das wäre die mit Abstand höchste Entschädigung, die ein Unfallopfer in Deutschland jemals erhalten hat. Bei Vergleichen, die mit Schwerstgeschädigten bisher geschlossen wurden, haben Versicherer nach Angaben von Experten höchstens eine Million Euro gezahlt.
Bei der zuständigen deutschen Tochter des italienischen Versicherungskonzerns will man sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern. Bis Ende Juni haben die beiden Parteien Zeit, sich zu entscheiden. Gibt es keine Einigung, will das Gericht Ende Juli ein Urteil fällen. So oder so: Für den Anwalt des Opfers, Jürgen Hennemann, ist „der Geist aus der Flasche“. Mit dem Vergleichsvorschlag habe erstmals ein Landgericht zu erkennen gegeben, dass Entschädigungen von mehreren Millionen Euro für schwerstgeschädigte Unfallopfer durchaus angemessen seien. „Das dürfte die Rechtssprechung dauerhaft verändern“, so Hennemann. Er gibt sich daher optimistisch, selbst wenn das Verfahren in Revision gehen sollte. Quelle: Handelsblatt _________________ Ich werde keine Versicherungsangebote oder Vergleiche erstellen und bitte alle von diesbezüglichen Anfragen abzusehen |
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