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Der Alte
Anmeldedatum: 31.01.2011 Beiträge: 188
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Verfasst am: Do 19 Mai, 2011 16:18 Titel: Sexskandal bei Ergo |
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"Mordsspaß" mit Prostituierten für die Truppe von Herrn Kaiser
Der Versicherungskonzern Ergo kämpft um seinen guten Ruf. Wie das Unternehmen jetzt einräumen musste, hat die im Ergo-Versicherungskonzern aufgegangene Hamburg Mannheimer (HMI) für ihre besten 100 Vertreter eine rauschende Sex-Party in Budapest organisiert. Nach Handelsblatt-Informationen mietete die Versicherung am 5. Juni 2007 die traditionsreiche Gellert-Therme an und verwandelte die historische Anlage in ein Freiluftbordell.
"Am Eingang wurden ich und die anderen Teilnehmer durchsucht, wie bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen", versichert einer der Gäste an Eides statt im Handelsblatt. Es sei "bei Strafe verboten", Fotos oder Filme von der Veranstaltung zu machen. Dann, so heißt es in der eidesstattlichen Versicherung eines anderen Teilnehmers, "kamen die Damen und zeigten uns, was sie hatten. Allen Beteiligten war klar, dass es sich um Nutten handelte."
Eine Sprecherin der Ergo bestätigte dem Handelsblatt das Stattfinden der Sex-Party. "Es ist richtig, dass es im Juni 2007 eine Incentive-Reise nach Budapest gegeben hat", sagte Alexandra Klemme, die Leiterin Media Relations der Ergo Versicherungsgruppe AG. "Unsere Recherchen haben ergeben, dass bei einer Abendveranstaltung im Rahmen dieser Reise ca. 20 Prostituierte anwesend waren."
Der Vorfall habe klar gegen die Richtlinien des Unternehmens verstoßen, räumte das Unternehmen mittlerweile ein. Die Führungskräfte, die in die Organisation der Veranstaltung involviert waren, sollen inzwischen nicht mehr für Ergo arbeiten.
Was an dem Abend geschah, das lässt sich aus einem süffisant geschriebenen Bericht in der Mitarbeiterzeitschrift "Profil" zumindest erahnen. "Sachen gibt's, die gibt's gar nicht", hieß es dort im Juli 2007. "Oder aber, sie sind so abgefahren, so sagenhaft und unbeschreiblich, dass es sie beinahe gar nicht geben dürfte." Und weiter: "Damit kann nichts und niemand mithalten, und genau darum ist es ja auch so wunderbar, ein HMI-Freak zu sein".
Die Abkürzung HMI steht für Hamburg Mannheimer International und bezeichnet den Vertriebsarm der traditionsreichen Hamburg-Mannheimer, einer Versicherungsgesellschaft, die seit den 70er-Jahren vor allem durch den biederen Herrn Kaiser bekannt wurde, eine nicht nur in der Branche legendäre Werbefigur.
Hostessen mit weißen Bändchen waren für die Vorstände
Was das Mitarbeitermagazin andeutet, haben Teilnehmer dem Handelsblatt in Detail geschildert. Schon das Ambiente war illuster: Die Sause fand in der Gellert-Therme in Budapest statt. Die Hamburg-Mannheimer hatte die historische Anlage, deren Quellen bereits im 13. Jahrhundert zur Entspannung der Städter genutzt wurden, für sich gebucht. Die üblichen Thermenbesucher blieben draußen.
Wer an der Party teilnehmen wollte, musste auf Fotoapparat und Foto-Handy verzichten. "Am Eingang wurden ich und die anderen Teilnehmer durchsucht, wie bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen", sagt einer der Gäste.
Der Vertriebschef klärte die Anwesenden sodann über die Regeln des Abends auf. Es sei "bei Strafe verboten, Fotos oder Filme von der Veranstaltung zu machen", berichtet einer, der dabei war. Dann, so heißt es in der eidesstattlichen Versicherung eines anderen Teilnehmers, "kamen die Damen und zeigten uns, was sie zu bieten hatten. Allen Beteiligten war klar, dass es sich um Prostituierte handelte".
Über die Zahl der weiblichen Überraschungsgäste gibt es unterschiedliche Angaben. Teilnehmer sprechen von bis zu 100, die Gesellschaft Ergo erklärte schriftlich gegenüber dem Handelsblatt, dass "bei der Abendveranstaltung ca. 20 Prostituierte anwesend waren".
Die Zahlendiskrepanz lässt sich vielleicht so erklären: "Die Damen trugen rote und gelbe Bändchen", berichtet einer der Gäste in seiner eidesstattlichen Versicherung. Die einen waren als Hostessen anwesend, die anderen machten durch die Farbe des Handschmucks deutlich, dass sie nicht nur zum Plaudern gekommen waren.
Und dann gab es da auch Damen mit weißen Bändchen. Sie waren reserviert für die Vorstände und die Besten der Besten aus der Vertriebstruppe, intern die "Top-Five-Mitglieder" genannt.
Zwischen den Heilquellen war laut Augenzeugen eine Bühne aufgebaut, auf der sich zwei professionelle Damen und ein als Pascha auftretender Herr gegenseitig befriedigten. Ergo sagt dazu, "von öffentlichen Sexdarbietungen ist uns nichts bekannt".
Jeder konnte mit den Damen tun, was er wollte
Nicht äußern wollte sich der Versicherer dagegen zu den Himmelbetten, die rechts und links von den Quellen aufgestellt und mit Tüchern verhängt waren. Es dauerte nicht lange, bis die Vertreter der Hamburg-Mannheimer nach und nach mit den Prostituierten hinter den Vorhängen verschwanden, berichten Augenzeugen.
Wer sich nicht in der Schlange vor den Betten aufstellen wollte, sei auf die Pools ausgewichen. "Im Hotel standen ebenfalls noch Damen zur Verfügung", bestätigte ein Teilnehmer dem Handelsblatt an Eides statt.
Obwohl der Alkohol in Strömen floss und sich die Hemmungen der Gäste weitgehend auflösten, wurde bis drei Uhr morgens akribisch Buch geführt. "Jeder konnte mit einer der Damen auf eines der Betten gehen und tun, was er wollte.
Die Damen wurden nach jedem solcher Treffen mit einem Stempel auf ihrem Unterarm abgestempelt. So wurde festgehalten, welche Dame wie oft frequentiert wurde", schreibt ein Anwesender, ebenfalls an Eides statt. Einige der Frauen sollen es auf mehr als ein Dutzend Aufdrucke gebracht haben.
Heute bedauert die Ergo den Vorfall, der "einen gravierenden Verstoß gegen geltende Richtlinien des Unternehmens" darstelle und nicht toleriert werde. "Die verantwortliche Führungskraft und das verantwortliche Vorstandsmitglied sind für uns nicht mehr tätig", heißt es in der Stellungnahme von Ergo. Teilnehmer allerdings berichten, dass viele der damals anwesenden Generalrepräsentanten und Führungskräfte noch heute für das Unternehmen arbeiten und Kunden werben.
Fest steht: Die Scham muss erst nachträglich eingesetzt haben. In der Mitarbeiter-Zeitschrift "Profil" machten sich die Redakteure noch einen Spaß daraus, die Veranstaltung so schlüpfrig wie möglich zu schildern: "Wer diesmal seine Badehose vergessen hatte, der hatte selbst Schuld." Und weiter hieß es: "Unglaublich, was man in der HMI wirklich erleben kann. Aus welchem Blickwinkel auch immer man diese Mega-Fete betrachtete, ein Mordsspaß war es auf alle Fälle. Jedenfalls haben wir bis zu diesem Zeitpunkt noch niemanden gefunden, der nicht dabei war und sofort wieder loslegen möchte."
Über die Veranstaltung werde sicher noch "lange, lange gesprochen werden", war sich "Profil" sicher, jedenfalls so lange, bis es wieder einmal nach Budapest gehe - zum dann "zweiten Aufguss!"
Die Freude der Vertreter wurde erst Monate später getrübt - als der Versicherer den Teilnehmern mitteilte, sie müssten die Reise als geldwerten Vorteil von 3000 Euro beim Finanzamt angeben.
Quelle: Handelsblatt vom 19.05.2011 _________________ Ich werde keine Versicherungsangebote oder Vergleiche erstellen und bitte alle von diesbezüglichen Anfragen abzusehen |
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Kdaldall
Anmeldedatum: 23.05.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: Mo 23 Mai, 2011 22:13 Titel: |
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Fantastisch,
die kriegen es doch echt immer wieder hin.
Als ob das nicht rauskommen würde...
Naja, ich bin gerade auf jeden Fall Stück für Stück
dabei mich über ... zu versichern.
Eine Internetplattform... sind noch nicht
alle Versicherungen dabei... Auto fehlte vor
kurzem jedenfalls noch... aber das ist auch nur ne
Frage der Zeit. |
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Der Alte
Anmeldedatum: 31.01.2011 Beiträge: 188
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Verfasst am: Mo 23 Mai, 2011 22:57 Titel: |
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@ Kdaldall,
Was hat der zweite Absatz mit dem Thema des Beitrages zu tun _________________ Ich werde keine Versicherungsangebote oder Vergleiche erstellen und bitte alle von diesbezüglichen Anfragen abzusehen |
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swing kid
Anmeldedatum: 23.11.2010 Beiträge: 21
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Verfasst am: Di 24 Mai, 2011 06:06 Titel: |
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Wenigstens wird der beitrag nicht willkürlich gelöscht. _________________ Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, daß alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe. |
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Naseweis
Anmeldedatum: 07.04.2011 Beiträge: 44
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Verfasst am: Di 24 Mai, 2011 23:44 Titel: |
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| nun ich könnte mir vorstellen, dass solches auch bei anderen Versicherungsunternehmen so abläuft. |
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Emma99
Anmeldedatum: 27.05.2011 Beiträge: 4
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Verfasst am: Mo 30 Mai, 2011 11:51 Titel: |
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| Vielleicht ist das auch bei anderen Versicherungen üblich,doch wohl nicht bei allen, aber jetzt wird wieder die ganze Branche über einen Kamm geschert und die "Guten" müssen es wieder ausbaden. Wenigstens wissen die Kunden jetzt, warum sie bei der Ham..-Mannh... so hohe Beträge zahlen mussten, solche Ausflüge müssen ja finanziert werden. |
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Kdaldall
Anmeldedatum: 23.05.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: Di 31 Mai, 2011 22:19 Titel: |
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| Der Alte hat Folgendes geschrieben: | @ Kdaldall,
Was hat der zweite Absatz mit dem Thema des Beitrages zu tun |
Hallo Der Alte (super Name übrigens),
der zweite Absatz hat insofern etwas mit dem Thema zu tun, dass ich nun die Möglichkeit habe über eine Internetplattform meine Versicherungen zu finden. HMI ist ja keine Versicherung sonder kümmert sich auch nur um das Verkaufen der Versicherung. Keine Prämie für die Vertreter... keine Möglichkeit Orgien zu feiern... ist doch nachvollziehbar, oder? |
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guido
Anmeldedatum: 12.03.2012 Beiträge: 4
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Verfasst am: Di 13 März, 2012 00:49 Titel: |
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Das ist sowas von typisch und einfach nur zum Kotzen
Das ist sowas von typisch und einfach nur ätzend. Ich frage mich wie die das immer wieder schaffen.
Das ist sowas von typisch und einfach nur ätzend. Ich frage mich wie die das immer wieder schaffen
Ich habe mal aus Deinen drei Beiträgen einen gemacht. dA |
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