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Nachricht |
David Reisner Administrator
Anmeldedatum: 18.08.2007 Beiträge: 267
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Verfasst am: Do 18 Sep, 2008 19:19 Titel: Riesterrente für Berufsanfänger |
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Da die Leistungen aus der gesetzlichen Rente nicht ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu sichern, ist eine zusätzliche Private Altersvorsorge wichtig. Besonders empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Riesterrente, da der Versicherungsnehmer von einer hohen staatlichen Förderung profitiert.
Insbesondere für Berufsanfänger ist die Riesterrente sehr geeignet, da bei einer entsprechend langen Laufzeit bereits mit geringen Beiträgen eine hohe Garantierente erzielt werden kann. Die Riesterrente kann von Berufsanfängern in Anspruch genommen werden, die entweder selbst pflichtversichert sind und in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen oder mit einer gesetzlich pflichtversicherten Person verheiratet sind. Um die staatlichen Zulagen in vollem Umfang zu erhalten ist es sinnvoll, den geforderten Mindestbeitrag einzuzahlen, der pro Jahr 4% des zu versteuernden Einkommens des Vorjahres bzw. mindestens 60€ entspricht.
Da die Riesterrente im Vergleich zu anderen privaten Altersvorsorgeversicherungen sehr flexibel ist, kann die Höhe der Beiträge jederzeit der Situation des Versicherungsnehmers angepasst werden und erhöht oder verringert werden. Die Grundzulage für den Versicherungsnehmer beträgt 154€ pro Jahr und die Kinderzulage für jedes Kind des Versicherungsnehmers beträgt 185€ bzw. für Jahrgänge ab 2008 300€.
Hinsichtlich des Bezugs der Rentenleistungen ist die Riesterrente ebenfalls sehr flexibel, da der Begünstigte zwischen dem 60. und dem 65. Lebensjahr entweder eine Kapitalauszahlung oder eine lebenslange Rente beantragen kann. Darüber hinaus können die Leistungen aus der Riesterrente unter bestimmten Umständen auch zur Tilgung von Immobiliendarlehen benutzt werden. |
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kandzior
Anmeldedatum: 17.11.2008 Beiträge: 7
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Verfasst am: Mo 17 Nov, 2008 18:12 Titel: |
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schon richtig, aber...
mit eine baV kriegt der Versicherungsnehmer mehr am Ende raus. Wenn ein Single, Berufseinsteiger eine Riesterrente abschließt erhält dieser als max. Zulage vom Staat 154 Euro/jährl.
Bei einer baV werden vom Bruttolohn die Beiträge abgezogen, somit hat jeder auch noch nen Steuervorteil.
Beispiel:
Bruttobeitrag 100 Euro
Nettobeitrag 50 Euro
Der VN hat somit auf das Jahr gerechnet (50 x 12) 600 € Steuervorteile genutzt obwohl der eigentliche Beitrag der im Topf ist nun bei 1.200 Euro liegt. Und wie schon gesagt, bei Riester wären dies nur 154 Euro.
Ich will hier Riester nicht schlecht machen, ich vertreibe diese selber, aber für jeden Berufsanfäger wäre eine baV die bessere Alternative!
Gruß
Martin |
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