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Notwendigkeit einer Unfallversicherung

 
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David Reisner
Administrator


Anmeldedatum: 18.08.2007
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: Mi 04 Jun, 2008 13:01    Titel: Notwendigkeit einer Unfallversicherung

Bei der Unfallversicherung handelt es sich um eine der wichtigsten Versicherungen die man sich nur zulegen kann.

Denn Unfälle lauern überall im täglichen Leben auf uns, gegen die wir uns zumindest finanziell schützen können. Man muss sich einen Vater, einer noch jungen Familie vorstellen. Die Mutter kümmert sich um die Kinder und den täglichen Haushalt. Der Vater ist somit aktuell de Alleinverdiener. Von diesem Geld werden Lebensmittel gekauft, die Miete gezahlt, wie auch diverse andere sehr wichtige Rechnungen, wie unter anderem die Krankenversicherung usw...

Nun hat dieser Vater, aus welchen Gründen auch immer einen Unfall, der so schlimm ausfällt, das dieser nie wieder arbeiten kann, diverse Behandlungen benötigt, eine Behinderten gerechte Einrichtung des Hauses und einen Pflegedienst. Ohne eine dem entsprechende Unfallversicherung wäre diese Situation mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit der finanzielle Untergang dieser Familie, denn wer soll jetzt das nötige Geld verdienen, was in diesem Fall an allen Ecken und Enden fehlen würde.

Eine Unfallversicherung würde alle anfallenden Kosten übernehmen und nicht nur die aktuellen, sondern auch sämtliche Kosten die in der Zukunft anfallen würden.

Man kann anhand diesem Beispiel schon sehr gut erkennen, wie wichtig eine solche Unfallversicherung sein kann, wenn sich ein dem entsprechender Unfall er eigenen sollte und so etwas kann zu jeder Zeit passieren. Und wenn sich so etwas er eignen sollte, dann sollte man sich neben dem gesamten seelischen Stress nicht auch noch über die vielen finanziellen Dinge Sorgen machen müssen, nur um im Endeffekt daran kaputt zu gehen.

Daher ist eine Unfallversicherung sehr wichtig, worauf man auf keinem Fall verzichten sollte.
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Max_Michel



Anmeldedatum: 29.08.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: Mi 03 Sep, 2008 13:56    Titel:

Wäre da nicht eher ne Berufsunfähigkeitsversicherung angebracht? Was nutzen mir einmalig 100.000 EUR aus der Unfallversicherung, das Geld ist doch in wenigen Jahren aufgebraucht.

Was ist, wenn der Vater keinen Unfall hat, sondern krank wird und deshalb nicht mehr arbeiten kann?

Ne Unfallversicherung kann sicherlich ne Berufsunfähigkeit ergänzen, aber niemals ersetzen. Ist meine Meinung...
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David Reisner
Administrator


Anmeldedatum: 18.08.2007
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: Mi 03 Sep, 2008 18:56    Titel:

Sicher ist die Unfallversicherung nur eine mögliche Versicherungsform die zur optimalen Absicherung mit anderen kombiniert werden sollte bzw. muss um alle Möglichkeiten abzudecken ..

Für Krankheitsfälle gibt es ja die Krankenversicherung .. und wie du sagst auch die wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung.
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geldmarie



Anmeldedatum: 11.09.2008
Beiträge: 128
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do 11 Sep, 2008 19:58    Titel:

so richtig brav versichert ist erst, wer folgendes hat:

1. Unfallversicherung (also basis, weil günstig),
2. Private Krankenversicherung (wird auch in österreich immer wichtiger, da die zweiklassenmedizin sich entwickelt), leider recht kostenintensiv. hier gilt: früh beginnen = weniger zahlen.
3. Berufsunfähigkeitsversicherung (wer im aufbau steht bzw. jemanden zu versorgen hat).

lg
die geldmarie
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Daniel Franke



Anmeldedatum: 18.08.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Mi 26 Nov, 2008 00:09    Titel:

Ich würde alternativ bzw. ergänzend zur BU-Versicherung noch die Dread Disease Versicherung ins Spiel bringen. Wie auf http://www.dread-disease.net/ nachzulesen, sichert sie im Fall der Diagnose einer versicherten Erkrankung mit einer Einmalzahlung den zur Behandlung und Therapie meist erhöhten Geldbedarf, während eine BU meist erst nach einigen Monaten in Form einer monatlichen Rente leistet. Aus diesem Grund kann man auch über die Kopplung beider Produkte nachdenken, denn damit würde man Soforthilfe und Rente vereinen.
_________________
Versicherungsvergleich online
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geldmarie



Anmeldedatum: 11.09.2008
Beiträge: 128
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Mo 01 Dez, 2008 23:16    Titel:

Daniel Franke hat Folgendes geschrieben:
Ich würde alternativ bzw. ergänzend zur BU-Versicherung noch die Dread Disease Versicherung ins Spiel bringen.


die dread-diesease-vesicherung macht absolut sinn - ist quasi die luxusvariante der klassischen er- und ablebensversicherung.
denn die risikobeiträge sind natürlich nicht zu vernachlässigen.
lg
die geldmarie
www.geldmarie.at
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alex88



Anmeldedatum: 28.12.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: So 28 Dez, 2008 15:28    Titel:

geldmarie hat Folgendes geschrieben:
so richtig brav versichert ist erst, wer folgendes hat: ... Private Krankenversicherung (wird auch in österreich immer wichtiger, da die zweiklassenmedizin sich entwickelt) ...


aber hintergehst du mit dieser entscheidung nicht deinen staat? schließlich hat er ein staatliches gesundheitssystem (kranken- und pensionsversicherung) für die gesamte bevölkerung entwickelt. aber nachdem immer mehr leute wie du (soll nicht abwertend sein) eine private kranken- und/oder pensionsversicherung abschließen (was ihnen natürlich völlig frei steht) wird sich der staat doch auch denken: "die haben eh alle eine private versicherung, dann können wir ja mit dem versicherungsschutz der staatlichen versicherung runterfahren..." und dann muss sich im alter einer wundern, der sich damals keine private pensionsversicherung hat leisten können, warum er gerade mal soviel pension bekommt, dass er seine miete bezahlen kann. ist es nicht so? ich muss dazu sagen, dass ich absolut kein profi in sachen versicherungen bin, aber so interpretiere ich zur zeit die situation.

geldmarie hat Folgendes geschrieben:
die dread-diesease-vesicherung macht absolut sinn


hab den unterschied zwischen BU- und Dread-Disease-Versicherung ned ganz verstanden. kann ma den unterschied bitte schnell wer erklärn?

lg
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geldmarie



Anmeldedatum: 11.09.2008
Beiträge: 128
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Mo 29 Dez, 2008 18:32    Titel:

alex88 hat Folgendes geschrieben:

aber hintergehst du mit dieser entscheidung nicht deinen staat?


tut man nicht - die staatliche versicherung wird ja weiterhin bezahlt und muss auch weiter bezahlt werden - es handelt sich in österreich bei einer krankenversicherung um eine reine Zusatzversicherung (z.b. wahlarzt, einzelzimmer, sonderklasse etc.).
also leistungen, die die krankenkasse in österreich nicht oder nur teilweise bezahlt. darüber hinaus ist ein privatpatient in österreich schon einmal schneller auf dem op-tisch...

einen kritikpunkt lasse ich sicher gelten: diese versicherungen tragen zur 2-klassen-medizin sicher bei.

alex88 hat Folgendes geschrieben:

hab den unterschied zwischen BU- und Dread-Disease-Versicherung ned ganz verstanden. kann ma den unterschied bitte schnell wer erklärn?


im wesentlichen: die bu soll kurz- oder mittelfristige krankheit (und damit verbundenen verdienstausfall) via taggeld finanziell abgelten.
die dread-disease ist eine versicherung mit (höherer)versicherungsumme, die für schwere, andauernde krankheiten (krebs, herzinfarkt etc.) gedacht ist.

lg
geldmarie
www.geldmarie.at
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geldmarie



Anmeldedatum: 11.09.2008
Beiträge: 128
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Mo 29 Dez, 2008 22:40    Titel:

noch eine kleine ergänzung (um eventuelle verwirrung zu vermeiden):

"bu" kann man als abkürzung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung aber auch als betriebsunterbrechungsversicherung (wobei korrekterweise hier dann "buft" stehen müsste) verwenden.
nachdem sich das thema aber eigentlich auf die berufsunfähigkeit bezog, ein kleiner nachtrag im vergleich zur dread-disease-versicherung:

wie der name schon verrät, geht es bei der berufsunfähigkeitsversicherung um den ausfall der berufsausübung (krankheit, unfall etc.), welcher durch eine dauernde rente wegversichert wird.
bei der Dread-Disease-Versicherung kommt es beim Versicherungsfall zu einer auszahlung der versicherungssumme (die man natürlich auch in eine rente umwandeln kann).

lg
die geldmarie
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Hartmut Schneider



Anmeldedatum: 15.04.2010
Beiträge: 29
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: Di 08 Jun, 2010 21:38    Titel:

Hallo,

sowohl die Unfallversicherung als auch die Berufsunfähigkeitsversicherung dienen der finanziellen Absicherung des Verlustes der Arbeitskraft und sind besonders für junge Menschen sehr empfehlenswert.

Die Unfallversicherung leistet nur, wenn die Ursache der körperlichen Schädigung ein Unfall ist. Wenn dann eine Invalidität festgestellt wird (das ist eine dauerhafte Schädigung des Körpers infolge des Unfalls) gibt es eine je nach Grad der Schädigung eine Invaliditätsleistung als einmalige Kapitalabfindung. Diese sollte so hoch bemessen sein, dass bei einer schweren Schädigung zumindest die Kosten für die Schaffung von behindertengerechten Lebensumständen gedeckt sind (Umbau von Wohnung oder Haus). Eine Unfallrente ergänzt den Schutz.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet eine monatliche Rente sowohl bei Verlust der Arbeitskraft durch Unfall, als auch durch Krankheit oder Kräfteverfall. Deshalb ist sie auch teurer und die Gesundheitprüfung ist viel umfangreicher als bei der Unfallversicherung.

Deshalb ist eine Kombination beider Versicherungen immer sinnvoll und besonders für Selbständige unverzichtbar, da diese in der Regel keine Grundsicherung durch die Sozialversicherungen haben.

Wer seine Arbeitskraft auf Dauer verliert; und das ist besonders tragisch auch für Versorger einer Familie, weil da noch weitere Personen unmittelbar betroffen sind, ist sein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Das kann ganz schon teuer werden.
_________________
Alles rund um Versicherungen, Altersvorsorge und Berufsschutz, mit persönlicher Online-Beratung. http://www.versicherungenonline.org
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Maklerbuero_Thyssen



Anmeldedatum: 10.06.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Uedem

BeitragVerfasst am: Do 10 Jun, 2010 22:31    Titel: Begrifflichkeiten

Guten Abend,

man merkt wiedermal, dass hier einige Begrifflichkeiten durcheinander geworfen werden.

1.) Es ist eine Dread-Disease-VORSORGE ... Die im Falle dessen eine vereinbarte Summe genau dann zahlt wenn eine versicherte schwere Krankheit eintritt. Diese gibts in verschiedenen Varianten, mit und ohne BU, mit Todesleistungen, etc...

2.) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt genau dann wenn der Beruf der in der erstabgeschlossenen BU-Versicherung nicht mehr ausgeübt werden kann, d.h. wenn man zwischenzeitlich den Beruf wechselt, ist dies für die BU irrelevant, denn diese leistet nur, wenn der erste Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Völllig unabhängig ob man im 2ten mehr verdient oder nicht.

3.) Eine Unfallversicherung deckt folgen eines Unfalls ab, so der Name es ja schon sagt, dieser Unfall muss aber versichert sein, d.h. die Art des Unfalls, sowie die Optionen Bergung, Kosmetische OPs, Krankenhausaufenthalt, etc. Nicht jede Unfallvers. ist wie die andere Im Schnitt kostet eine Unfall ca. ~ 140-180 EUR pro Person wenn man etwas ansehnliches nimmt, aber hier ist zu beachten, jeder Mensch hat andere Ansprüche und wünsche und somit kann die Versicherung mal günstiger mal teurer ausfallen.

Wer sich das mal für sich ausrechnen mag, bei uns auf der Webseite ist ein Vergleichsrechner für Unfallversicherungen. http://www.maklerbuero-thyssen.de und dann auf Privat-Versicherungen => Unfallversicherung, ganz kostenlos und unverbindlich.
_________________
Informationen über Versicherungen und Finanzierungen und diese sofort vergleichen unter http://www.maklerbuero-thyssen.de
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Rachel



Anmeldedatum: 28.07.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Fr 13 Aug, 2010 14:02    Titel:

Eine Unfallversicherung ist sehr wichtig und bietet umfassenden Schutz. Der gesetzliche Schutz deckt nicht die Unfälle ab, die in der Freizeit passieren- sondern man ist lediglich auf dem Weg zur Arbeit und zurück versichert. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Private Unfallversicherung abzuschließen, um einen umfassendenen Versicherungsschutz genießen zu können. Diese kann auch mit Zusatzleistungen abgeschlossen werden. Nachzulesen u.a. auch hier: http://www.321versicherung.de/pages/haftpflicht-ii/unfallversicherung.php
Schöne Grüße,
R.
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berndwarn



Anmeldedatum: 14.08.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Sa 14 Aug, 2010 19:23    Titel:

"2.) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt genau dann wenn der Beruf der in der erstabgeschlossenen BU-Versicherung nicht mehr ausgeübt werden kann, d.h. wenn man zwischenzeitlich den Beruf wechselt, ist dies für die BU irrelevant, denn diese leistet nur, wenn der erste Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Völllig unabhängig ob man im 2ten mehr verdient oder nicht. "

Was ist das denn für eine falsche Aussage



Eine Berufsunfähigkeitsversicherung prüft auf den Beruf den man zuletzt, in der Regel in gesunden Tage, ausgeführt hat. Manche Versicherer verlängern die Prüfungszeitraum rückwärts auf bis zu 12 Monate.
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