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Paula123
Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 12
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Verfasst am: So 16 März, 2008 13:06 Titel: Krankenzusatzversicherung lieber mit ärztlichem Attest? |
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Hallo,
ich habe gelesen, daß viele Krankenzusatzversicherungen keine Gesundheitfragen stellen und das manche von diesen Versicherungen die Zahlung im Versicherungsfall verweigern. Diese Krankenzusatzversicherungen behaupten dann, daß eine Vorerkrankung vor Versicherungsabschluss bestanden hat und meistens können sich die Versicherten auch nicht dagegen wehren, weil die Versicherungsunternehmen eine gute Rechtsabteilung und viel mehr Geld haben. Wie kann ich mich dagegen schützen? Wäre es deswegen ratsam, freiwillig beim Versicherungsabschluss ein ärzliches Attest beizufügen, damit die Versicherung nicht behaupten kann, daß eine Vorerkrankung bestanden hat? Könnt ihr mir seriöse Krankenzusatzversicherungen nennen, die immer zahlen?
Liebe Grüße
Paula |
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juergen-hartenstein
Anmeldedatum: 23.04.2008 Beiträge: 6
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Verfasst am: Mi 23 Apr, 2008 21:07 Titel: |
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wo hast du das denn gelesen?? wenn die keine stellen würden, kannst du dich auch nicht der"verletzung vorvertraglichen anzeigepflicht" schuldig machen.natürlich stellen die gesundheitsfragen. das eigentliche problem ist, daß diese meistens so schwammig formuliert sind, daß es dann evtl. zu probs kommen kann. aber fragen stellen die schon. und ein attest nutzt dir auch nichts.
grüße aus limburg
jürgen hartenstein |
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Paula123
Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 12
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juergen-hartenstein
Anmeldedatum: 23.04.2008 Beiträge: 6
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Verfasst am: Do 24 Apr, 2008 14:14 Titel: |
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hallo paula,
habe das mal schnell überflogen....bin also in
Zusatzversicherung Ohne Gesundheitsfragen
Zusatzversicherungen - für jeden wichtig
und dann lese ich da folgendes:Zusatzversicherungen sind keine Pflichtversicherungen. Deshalb gibt es bei diesen, ähnlich wie in der privaten Krankenvollversicherung, vor Vertragsabschluß eine Gesundheitsprüfung. Wer Schutz über die gesetzlichen Leistungen hinaus haben will, muss einen Fragebogen über Vorerkrankungen ausfüllen. Anhand dieses Fragebogens entscheidet die Versicherung, ob sie einen Kunden versichern will oder nicht.
Es ist empfehlenswert, die Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Kommen Schummeleien ans Licht, kann die Versicherung den Vertrag jederzeit kündigen und muss im Schadensfall nicht zahlen.
nenn mir bitte nur eine die keine gesundheitsprüfung haben. alle zusatzversicherungen haben einen fragebogen. der kann nur je nach sparte anders aussehenZusatzversicherungen sind keine Pflichtversicherungen. Deshalb gibt es bei diesen, ähnlich wie in der privaten Krankenvollversicherung, vor Vertragsabschluß eine Gesundheitsprüfung. Wer Schutz über die gesetzlichen Leistungen hinaus haben will, muss einen Fragebogen über Vorerkrankungen ausfüllen. Anhand dieses Fragebogens entscheidet die Versicherung, ob sie einen Kunden versichern will oder nicht.
Es ist empfehlenswert, die Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Kommen Schummeleien ans Licht, kann die Versicherung den Vertrag jederzeit kündigen und muss im Schadensfall nicht zahlen.
bei zahnzusatz beispielsweise ist das gewicht völlig egal, bei einem stationär oder ambulanttarif ist das aber sehr wohl von bedeutung.
lg
jürgen |
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Tom
Anmeldedatum: 11.09.2007 Beiträge: 45
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Verfasst am: Do 24 Apr, 2008 14:25 Titel: |
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| Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Versicherungen blind mit dir einen Vertrag abschließt. Die Versicherungsgesellschaften möchten nicht die Katze im Sack kaufen, sondern von deinen Versicherungsbeiträgen profitieren. Deshalb sind Gesundheitsfragen unvermeidlich, da Versicherungen gewinnorientiert arbeiten wollen. |
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A.Schimanski
Anmeldedatum: 09.06.2008 Beiträge: 5 Wohnort: Hagen
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Verfasst am: Mo 09 Jun, 2008 16:19 Titel: |
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Hallo Paula,
krankenzusatzversicherungen ohne gesundheitsfragen leisten auch nichts. das sind sog. geldwechseltarife 500€ rein und 200 € zurück. schlechtes geschäft. also lieber eine gute versicherung suchen und - und das ist jetzt wichtig - wenn gesundheitliche problemebestehen sollten, dann erst einmal eine anonyme vorabanfrage starten lassen. Starten lassen durch einen spezialisten, denn der hat noch mehr möglichkeiten und auf diese art bekommt man keine ablehnung, die zu einem späteren zeitpunkt nachteilig sein kann.
deshalb wenn versicherung, dann bitte mit leistung und mit risikoprüfung, dann gibt es hinterher auch null probleme mit der erstattung. _________________ Viele Grüße
A.Schimanski
KV-Spezialist |
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Max_Michel
Anmeldedatum: 29.08.2008 Beiträge: 25
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Verfasst am: Di 02 Sep, 2008 08:15 Titel: |
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Naja ... also ein Versicherer lebt doch eigentlich vom sogenannten "Ausgleich im Kollektiv". Von daher ist es doch so, dass die Mehrzahl der Verträge dem Versicherer ein Plus beschert, während er bei den anderen Verträgen etwas drauf legt. Im Schnitt macht der Versicherer immer noch ein leichtes Plus.
Nimm z.B. einen Versicherungsverein, der darf ja de facto gar keinen Gewinn machen, insofern versucht ein Verein immer, diesen Ausgleich möglichst ausgewogen hin zu kriegen.
Es gibt Angebote ohne Gesundheitsprüfung, ich hab mir da auch schon ein paar angeschaut, besonders im Bereich Zahnversicherung. Die haben aber in der Regel fast alle einen Passus drin, dass Vorerkrankungen vertraglich ausgeschlossen sind. Im Zweifelsfall einfach anrufen und fragen. |
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Max_Michel
Anmeldedatum: 29.08.2008 Beiträge: 25
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Verfasst am: Di 02 Sep, 2008 08:37 Titel: |
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Ich hab ein Beispiel beim stöbern im Netz gefunden: Ich hab ne Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung gefunden und bin bei http://www.gutguenstigversichert.de fündig geworden. Die schreiben auf der Seite: http://www.gutguenstigversichert.de/krankentagegeld_hm.html folgenden Hinweis:
| Zitat: | | Für Krankheiten, wegen derer sich die versicherte Person in den letzten 12 Monaten vor Vertragsbeginn in ärztlicher Behandlung befand, besteht eine Wartezeit von 24 Monaten. Nach Ablauf dieser Frist, sind auch diese Krankheiten mitversichert. |
Sprich: Man hatte irgendwelche Rückenbeschwerden in den letzten Monaten, schließt den Vertrag ab und nach 1 Jahr kriegt man nen Bandscheibenvorfall, dann gibts gar nichts. Kriegt man allerdings erst nach Ablauf der 24 Monaten nen Bandscheibenvorfall, ist das voll mitversichert. |
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petra1211
Anmeldedatum: 01.03.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: Mo 01 März, 2010 12:28 Titel: Münchener Verein zahlt nicht bei Vorerkrankungen... |
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...obwohl das nirgends in den Versicherungs-Unterlagen so drin steht.
Im Versicherungsschein, den man erst nach Abschluss der Versicherung zugeschickt bekommt, heisst es - unscheinbar auf Seite 2 - lediglich:
Es besteht kein Leistungsanspruch für eine bei Antragstellung bestehende Arbeitsunfähigkeit der versicherten Person. Ausgeschlossen ist ein Anspruch darüber hinaus für jede weitere Arbeitsunfähigkeit der versicherten Person, der dieselbe Diagnose wie bei Antragstellung zugrunde liegt.
Das hatte ich so verstanden, dass eine Krankheit, wegen der ich bei Abschluss der Versicherung arbeitsunfähig bin, auch in Zukunft nicht mitversichert ist.
Tatsächlich bedeutet es, dass für eine Erkrankung, die vor Abschluss der Versicherung schon mal aufgetreten ist, kein Leistungsanspruch besteht !
Wer z.B. vor Abschluss der Versicherung wegen Rückenschmerzen eine Spritze bekommen hat (er muss nicht einmal krankgeschrieben gewesen sein), wird bei einer späteren Arbeitsunfähigkeit wegen eines Bandscheibenvorfalls keinen Leistungsanspruch haben !!! Sobald die Diagnose (oder eine damit im Zusammenhang stehende) im Vorfeld schon mal irgendwo aufgetaucht ist, wird die Versicherung nicht zahlen !
Ich finde es unverschämt, mit voller Absicht Formulierungen so zu wählen, dass man sie falsch verstehen muss ! Nirgendwo in dem ganzen Papierkram, den ich von der Versicherung bekommen habe, sind diese Leistungsausschlüsse auch nur erwähnt worden.
Deshalb kann ich vor Abschluss einer Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung bei der Münchner Verein nur warnen - das ist Vortäuschung falscher Tatsachen!
Generell hat sich meine negative Meinung über Versicherungen hier wieder bestätigt...  |
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