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continentale zahnzusatzversicherung

 
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hawer



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi 10 März, 2010 20:33    Titel: continentale zahnzusatzversicherung

Am 23.03.2007 habe ich, nach mehreren Telefongesprächen und Schriftverkehr, eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen
Mir wurde der Tarif CEZK empfohlen dem ich auch zugestimmt habe – mit den festgesetzten monatlichen Beiträgen.
In einem Gespräch habe ich nachgefragt ob ich von meinem Zahnarzt einen Befund brauche: man hat die Frage verneint und auf die Wartezeit von 8 Monaten hingewiesen.
Bei einer Routineuntersuchung am 4.05.2009 wurde eine riesengroße Zyste im Oberkiefer entdeckt (Röntgenbild).
Die Zahnärztin( ....... ) hat mich gleich an die Praxisklinik MKG-Chirurgie,
(...... ) Erlangen überwiesen.
Nach der CT Untersuchung stand für die Ärzte fest:

- ein Teil meiner Zähne aus dem Oberkiefer muss entfernt werden
- es muss eine Knochentransplantation vorgenommen werden


Die Tage nach der Diagnose waren für mich die Hölle. Einerseits war ich froh daß die Zyste Gutartig war andererseits machte ich mir Gedanken was ich nach der OP, ohne Zähne, mache.

Dr. (......) aus der Praxisklinik hat mir empfohlen – nach dem Heilungsprozess, 5 Implantate einzusetzen.
Dr. (....) und Dr. (.....) machten mir Kostenvoranschläge ihrer Leistungen die ich an Continentale weiterschickte.


Am 7 Juli 2009 wurde die Zyste entfernt und die Knochentransplantation durchgeführt-

Am 14. Juli 2009 schrieb mir die Continentale:

* Sie hat eine Leistungsstaffel für mich erstellt.

Grund: 2 fehlende Backenzähne - antagonistische endständige Backenzähne

Ich bin sofort zu meiner Zahnärztin hingefahren und habe Sie gefragt ob das stimmt. Sie sagte mir daß die zwei Zähne fehlen, und daß diese aber nicht maßgeblich zur Kaufunktion beitragen, Grund aus dem sie auch nie ersetzt wurden.
Frau Dr. (...) schreibt weiter das keine Versorgungsnotwendigkeit für die fehlenden Backenzähne besteht und sie auch nicht wichtig für die Kaufunktion sind.

Ich führte mehrere Telefongespräche mit Continentale-Mitarbeitern und wurde immer wieder darauf hingewiesen daß ich GELOGEN habe und: Wie erwarte ich Leistungen, wenn ich erst seid 2,5 Jahren Beitrag bezahle. Teilweise waren auch abwertende Äußerungen dabei (meiner Herkunft)

In meiner Verzweiflung wandte ich mich an den Vorstand der Versicherung und schilderte Ihnen im Detail meinen Fall. Ich machte Ihnen den Vorschlag mindestens 10 Jahre meinen Vertrag nicht zu kündigen – Vorschlag wurde abgelehnt!

Ich werfe der Versicherung vor, warum sie nicht bei Abschluss einen Zahnarztbefund gefordert hat -
Der Vertreter der Versicherung behauptet, daß es nicht üblich sei, vom Zahnarzt einen Befund des Zahnzustandes, bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, vorzulegen. Diese Aussage ist FALSCH. Falsch ist auch die Aussage, daß dadurch Kosten entstehen. Diese Befunde werden vom Zahnarzt oft kostenlos erstellt somit entsteht, nicht wie behauptet, der Versicherungsgemeinschaft ein Schaden. Schaden entsteht vielmehr durch Rechtsstreitigkeiten und kostspieliger Gutachten.
Letztendlich verlangt die Versicherung ja dann doch einen Befund vom Zahnarzt - der ist dann nicht kostenlos (ca 18 Euro)

Der Versicherungsgemeinschaft und der Volkswirtschaft entstehen tatsächlich hohe Kosten durch das Verhalten von Continentale. Ab 15. Juli 2009 leide ich an Bauchschmerzen, Depressionen, Schlaflosigkeit und an irreversiblen psychischen Störungen, Folge: viele Krankheitstage innerhalb von 6 Monaten.

Ist das Vorgehen von CONTINENTALE:
ZAHNÄRZTLICH; MENSCHLICH UND ZUMINDEST HALBJURISTISCH GESEHEN von einem Laien nachzuvollziehen?

Danke und beste Grüsse
ein enttäuschter Continentale Zahnzusatzversicherter
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insurer



Anmeldedatum: 23.04.2009
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: Fr 12 März, 2010 23:58    Titel:

da liegt ein ganz klarer Fehler beim Vertreter der Continental vor. Leider gab es zur Zeit des Vertragsaabschlusses noch keine Beratungsprotokolle in denen die Hinweise des Vertreters niedergeschrieben wurden.

Letzte Möglichkeit wäre in deinem Fall noch der Ombudsmann.
Bitte Ihren Fall schildern an:

Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung
Kronenstraße 13
10117 Berlin

Mit freundlichen Grüßen,
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hawer



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo 15 März, 2010 07:42    Titel:

danke für deinen tip Smile
wohon soll das nach führen?
wieso unternehmen die gesetzlichen krankenkassen nichts? die kosten der behandlungen (wie in meinem fall) wird auf sie übertragen ....

gruss
hawer
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Kranich



Anmeldedatum: 21.01.2010
Beiträge: 22
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: Mo 29 März, 2010 16:40    Titel: Re: continentale zahnzusatzversicherung

Zitat:
Versicherung behauptet, daß es nicht üblich sei, vom Zahnarzt einen Befund des Zahnzustandes, bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, vorzulegen.



Leider gibt es einige Versicherungen, die mit den Schlagworten 'ohne Wartezeiten' oder 'ohne Gesundheitsfragen' werben. Das geht nie gut! Denn spätestens wenn der Leistungsfall eintritt, wird ein Befundbericht angefordert und dann droht der Vorwurf Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht.

Fazit: Es ist üblich, aber kein Muss. Daher Vorsicht bei solchen Angeboten.
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hawer



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo 12 Apr, 2010 17:42    Titel:

hat noch jemand schlechte Erfahrungen mit der Zahnzusatzversicherung von Continentale???
Wie sieht es mit einer Sammelklage aus??????

beste Gesundheit
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