Wechsel bei der PKV
Es konnte festgestellt werden, dass die private Krankenversicherung immer noch nicht besonders transparent. Bei einem zeitnah durchgeführten Test zwischen 17 privaten Versicherern waren die Debeka und R+V am besten. Wer in die private Krankenversicherung wechselt, der muss sich über diese Entscheidung besonders klar sein, da sie für ein Leben getroffen wird. Zur GKV kann nur sehr schwer zurückgekehrt werden.
Auch innerhalb der privaten Krankenversicherung kann ein Wechsel mitunter recht schwierig werden. Bei jedem Wechsel zu einer anderen PKV muss nochmals eine Gesundheitsprüfung absolviert werden und wenn das Alter steigt, so steigt auch die Anfälligkeit für Krankheiten und bei erhöhtem Risiko gibt es auch höhere Zuschläge. Noch bis Ende des Jahres 2008 ist es auch so, dass Altersrückstellungen, die im Laufe der Zeit erworben wurden nicht zu einer anderen Gesellschaft mitgenommen werden können. Auch aufgrund dieser Tatsachen ist es sehr wichtig, dass die Entscheidung genau durchdacht wird. Wer sich nicht für einen bestimmten Anbieter entscheiden kann, der sollte einfach mal einen Blick auf ein Versicherungsranking werfen. Dieses hilft und veranschaulicht wie die die finanzielle Lage von Unternehmen derzeit ist und gibt zudem auch Aufschluss über eine Entwicklung von Beitragssätzen über die letzten Jahre hinweg.
Auch eine Quote von Bewerbern wird daraus ersichtlich. Manfred Poweleit ist der Chefredakteur von map-Report, der Zeitschrift, die auch den Vergleich der 17 privaten Versicherer durchgeführt hatte und er gab an, dass sich viele der Versicherer querstellen, wenn es um die Herausgabe von entsprechenden Daten gehe. Es heißt auch, dass Versicherungen aus anderen Sparten in dieser Hinsicht deutlich kooperativer sind. Auch bei dem jüngst erstellten Rating haben sich lediglich 17 Gesellschaften beteiligt und diese decken den Markt lediglich zu 48 Prozent ab. Die Gesundheitsreform zwingt die privaten Kassen ein wenig in die Defensive und Poweleit vermutet, dass sich die Kassen vor der Transparenz fürchten, weil dadurch eigene Schwächen zu Tage gefördert würden.
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