Krankenversicherungen

Gerade auch bei Krankenversicherungen kann es große Unterschiede geben. Einmal gibt es die gesetzliche Krankenversicherung und zum anderen die private Krankenversicherung. Der Vorteil einer gesetzlichen Versicherung ist natürlich der, dass man bei Krankheitsfällen zum Arzt geht, sich behandeln lässt und dieser die Kosten bei Krankenversicherung des Patienten abrechnet. Jeder der eine private Krankenversicherung hat, muss alle Arztkosten erst einmal selber tragen und kann diese dann gegenüber der Versicherung abrechnen. Jedoch gibt es viele Vorteile in einer privaten Versicherung zu sein.

Nicht selten wird man von der Arzthelferin erst einmal gefragt, ob man gesetzlich oder privat krankenversichert ist. Es gibt sogar viele Arztpraxen, die nur privat krankenversicherte Patienten behandelt. Außer natürlich bei akuten Krankheitsfällen.

Also wird ein privat krankenversicherter Patient immer vorteilhafter behandelt. Jeder Beamte, Selbstständiger, Freiberufler oder besser verdienender Angestellte hat die Möglichkeit von einer gesetzlichen Krankenversicherung in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Die gut verdienenden Angestellten müssen jedoch ein Jahresgehalt von mehr als € 47.000,00 haben, um in eine private Krankenversicherung wechseln zu können.

Jedoch muss dieser Wechsel wohl überlegt sein. Denn hat man erst einmal in eine private Versicherung gewechselt, ist es sehr schwer, wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung zurück zu tauschen. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung übersteigen natürlich die Vorteile gegenüber einer gesetzlichen Versicherung. Zum Beispiel hat man eine freie Krankenhaus- und Arztwahl hat (meist auch das Recht vom Chefarzt persönlich behandelt zu werden). Im Krankenhaus ein Anrecht auf einem Ein- oder Zweibettzimmer. Bei Medikamenten nichts zu zahlen muss sowie bis zu 90 % der Zahnersatzkosten von der privaten Versicherung übernommen wird.

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