Im Urlaub krank – was tun?
Die Vorfreude auf den jährlichen Erholungsurlaub steigt beständig. Endlich rücken die ersehnten, schönsten Wochen des Jahres näher. Bei dieser Freude denken dabei die wenigsten Menschen daran, dass sie auch ein gewisses Risiko mit ihrem Auslandsaufenthalt eingehen.
Denn sobald man im Ausland krank wird, ist guter Rat teuer. Dann heißt es doch tatsächlich sich die Frage zu stellen, wie es nun weiter geht. So lange man im europäischen Ausland unterwegs ist, mag das alles noch gehen. Die Krankenkasse, auch die gesetzliche, leistet innerhalb Europas. Allerdings werden dabei nur jene Kosten übernommen, die auch von der gesetzlichen Kasse des jeweiligen Reiselandes erstattet würden. Da die medizinische Grundversorgung innerhalb vieler Länder deutlich geringere Standards als in Deutschland, sollte man nicht nur auf diese Grundversorgung der gesetzlichen Kasse zurückgreifen.
Im Ernstfall kann dann eine so genannte Auslandsreisekrankenversicherung helfen. Diese sorgt dabei vor allen Dingen für die medizinische Versorgung im Ausland. Sie trägt die Behandlungskosten sowie die Kosten für einen stationären Aufenthalt. Dabei werden auch Kosten für einen evtl. notwendigen Krankentransport ins Heimatland mit übernommen.
Die Auslandsreisekrankenversicherung ist dabei oft als jährliche Versicherung erhältlich. Hier zahlt man fast immer weniger als 10 Euro für ein ganzes Jahr Versicherungsschutz. Allerdings darf man sich dann auch maximal sechs Wochen am Stück im Ausland aufhalten. Bei längeren Auslandsaufenthalten dagegen muss eine Versicherung, die auf einem Tagessatz berechnet wird, abgeschlossen werden. Diese ist dann oft auch sehr viel teurer.
Beim Abschluss der Auslandsreisekrankenversicherung sollte man auch auf das Kleingedruckte achten. Denn hier gilt, dass viele Versicherungen nur private Urlaubsreisen versichern. Wer allerdings auch häufig auf Geschäftsreise im Ausland unterwegs ist, der sollte darauf achten, dass sämtliche Auslandsaufenthalte versichert sind.