Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Jeder Angestellte sollte eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung besitzen. Diese Versicherung gehört nicht zu den gesetzlichen Versicherungen. Somit ist sie eine so genannte Zusatzversicherung. Jedoch empfiehlt jeder, gerade auch Stiftung Warentest, den Abschluss solch einer Versicherung. Es gibt mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland, die aufgrund von schweren Krankheiten oder Verkehrsunfällen nicht mehr in der Lage sind, ihren Job auszuführen. Jeder nach solch einem Unglück nicht noch einen finanziellen Ruin erleben möchte, sollte unbedingt eine Erwerbesunfähigkeitsversicherung abschließen.

Hier gibt es wieder 1000 verschiedene Versicherungen mit den unterschiedlichsten Leistungen. Sofern solche eine Versicherung abgeschlossen wurde, erhält man bei Berufsunfähigkeit die gesetzlichen Leistungen. Hat die Person bis zum Zeitpunkt seines Ausscheidens aus dem Berufsleben noch keine fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt, erhält er keine Leistungen vom Staat. Jemand der Berufsunfähig ist, erhält nicht mal 30 % von seinem letzten Bruttogehalt an Rente. Liegt nach der Krankheit oder dem Unfall eine Erwerbsunfähigkeit vor erhält man ca. 40 % Rente.

Bei dem Abschluss dieser Versicherung wird im Versicherungsvertrag festgehalten, wie hoch die monatliche Rente bei einem Versicherungsfall sein könnte. Danach berechnet sich der monatliche Beitrag der an die Versicherung bezahlt werden muss.

Jedoch berechnen sich die monatlichen Beiträge auch nach der angehörenden Berufsgruppe. Zum Beispiel zahlen Schweißer, Elektriker oder Berufsgruppen mit schwerer körperlicher Tätigkeit höhere Beiträge als Angestellte mit einem Bürojob. Weiterhin unterscheiden sich die Beiträge auch zwischen Männer und Frauen, meistens sind die Beiträge der Frauen geringer, als die der Männer. Es gibt auch Berufsgruppen, die keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen können. zum Beispiel Moderatoren beim Rundfunk.

One Response to “Erwerbsunfähigkeitsversicherung”

  1. [...] Der Verlust der Arbeitskraft ist ein existenzielles Risiko. Denn nicht mehr arbeiten zu können, heißt auch kein Geld mehr verdienen. Die Folge ist sehr oft materielle Not. Der Staat hilft im Ernstfall kaum, die gesetzliche Rentenversicherung zahlt ihre Minirente nur noch bei Erwerbsunfähigkeit. Die Folge wäre, als Betroffener bekommt man nur dann Geld, wenn man so gut wie gar nicht mehr arbeiten kann. Daher ist eine private Absicherung sehr sinnvoll. Bookmarks Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]

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