Die Unfallversicherung

Viele Menschen denken auch heute noch, dass sie die Unfallversicherung nicht bräuchten, schließlich seien sie bei Unfällen am Arbeitsplatz und auf dem Weg zur oder von der Arbeit durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Obwohl diese Aussage grundsätzlich korrekt ist, muss man auch bedenken, dass viele Unfälle in der Freizeit geschehen und die gesetzliche Unfallversicherung auch dann nicht zahlt, wenn man nicht auf direktem Wege zur Arbeit fährt, sondern vielleicht unterwegs noch einmal tankt.

Die private Unfallversicherung dagegen leistet rund um die Uhr und schützt damit vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Zusätzlich zur Berufsunfähigkeitsversicherung sollte deshalb auch die Unfallversicherung abgeschlossen werden. Der Unterschied zwischen beiden besteht vor allen Dingen darin, dass die private Unfallversicherung bei Schäden leistet, die durch Unfälle entstanden sind, unabhängig davon, ob der Versicherte durch den Schaden berufsunfähig wird. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen leistet nur dann, wenn auch kein Beruf mehr ausgeübt werden kann. Allerdings leistet sie auch für Schäden, die durch Krankheiten entstehen.

Für Kinder ist die Unfallversicherung dabei besonders wichtig. Sie haben weder Ansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung, noch kann man für sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Die Unfallversicherung bietet daher den eigenen Schutz um die finanziellen Schäden und die Folgekosten durch einen Unfall auch bei Kindern abzusichern. Da Kinder aber häufig besonders wild spielen, kommt es hier viel  leichter zu einem Unfall, der durchaus auch einmal tragischer ausgehen kann. In diesen Fällen springt die Unfallversicherung ein und leistet notfalls auch für Folgeschäden.

Auch kann man die Unfallversicherung nicht mit der Krankenversicherung vergleichen. Während letztere nur die Kosten für Behandlungen trägt und nach  Abschluss dieser, keine Zahlungen mehr leistet, wird durch die Unfallversicherung oft nicht nur eine höhere Summe bereit gestellt, sondern es werden auch noch zusätzliche Kosten übernommen – etwa für den Umbau des Hauses usw.

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