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anton86
Anmeldedatum: 26.03.2011 Beiträge: 13
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Verfasst am: Sa 26 März, 2011 13:38 Titel: Berufsunfähigkeitsversicherung - Auf was muss ich achten? |
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hallo,
ich möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen!
auf was muss ich achten? gibts da ne art checkliste?
thnx vorab!
mfg |
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Merger Gast
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Verfasst am: Mo 28 März, 2011 10:59 Titel: |
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Hallo Anton,
zu allererst muss einmal geprüft werden, ob für Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausreichend ist.
Sollten Sie sich in einem Beamtenverhältnis befinden ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung erforderlich. Bei Soldaten, Polizeibeamten, Feuerwehrbeamten, Justizvollzugsbeamten ist hier eine erweiterte Dienstunfähigkeitsversicherung für diesen Sicherheitsbereich ein muss.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte folgendes beinhalten:
Verzicht auf abstrakte Verweisung ohne Mehrbeitrag;
Verzicht auf die gesetzliche vorgesehene Kündigungs- und Vertrags-anpassungsmöglichkeit des §19 VVG bei nicht zu vertretender Anzeige-pflichtverletzung des Versicherungsnehmers;
Unveränderter Versicherungsschutz ohne Mehrbeitrag auch bei späterer Aufnahme einer risikoreicheren Tätigkeit;
Umfangreiche Möglichkeiten, den BU-Schutz bei sich ändernden Lebens-situationen und beruflicher Entwicklung ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen, wie z.B. bei Heirat, Geburt eines Kindes,
Verzicht auf konkrete Verweisung, wenn das Einkommen mehr als 20 % geringer ist, als in der bisherigen Tätigkeit;
Leistung auch bei altersbedingtem Kräfteverfall;
kein Leistungsausschluss bei grob fahrlässigen Verkehrsdelikten;
Weltweiter Versicherungsschutz bereits ab dem ersten Tag der Vertragslaufzeit;
Kriegsrisiken im Ausland unter bestimmten Bedingungen einschließbar;
In der Privatversorgung 100 % Leistung bereits ab einem der in den Versicherungsbedingungen genannten Pflegepunkte;
Prognose „voraussichtlich 6 Monate berufsunfähig“ reicht für die Leistung aus;
Auf Wunsch zinslose Beitragsstundung bis zur Entscheidung;
Leistung gilt rückwirkend ab Beginn bei 6-monatiger ununterbrochener Berufsunfähigkeit, wenn deren Dauer nicht von Beginn an erkennbar war;
zusätzlich gibt es für bestimmte Berufe, Selbständige, Studenten, Hausfrauen, Kinder, Beamte noch weitere wichtige Entscheidungsmerkmale.
Viele Grüße! |
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anton86
Anmeldedatum: 26.03.2011 Beiträge: 13
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Verfasst am: Do 31 März, 2011 13:20 Titel: |
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Hallo zusammen...
die Woche war ich bei einem Versicherungsmakler...
der hat mir bzgl. der BU die Nürnberger ans Herz gelegt.
Das Angebot sieht wie folgt aus:
was meint ihr dazu?
Wo gibt es eine gute Vergleichsseite von BU-Versicherungen?
Thnx vorab!
VG |
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Lena
Anmeldedatum: 20.03.2011 Beiträge: 117
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Verfasst am: Do 31 März, 2011 14:40 Titel: |
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Ich denke mal, wenn alle Besucher ein Gutachten über eine vom Makler vorgeschlagene Versicherung haben wollen, wird die Beantwortung bald diese Seite sprengen. Sie haben sich an einen Versicherungsmakler gewand. Fragen Sie ihn doch, wieviele Versicherungsgesellschaften er in seinen Vergleich einbezogen hat und wo die Unterschiede sind. Hier wird jeder eine andere Meinung dazu haben und Sie sind am Ende nicht klüger.
Was für die Nürnberger spricht, ist die Individualvereinbarung, die nicht jede Gesellschaft anbietet. Lassen Sie sich das von ihm erklären. Die Nürnberger wird gern von Maklern angeboten.
Lena |
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Fuzzi
Anmeldedatum: 28.03.2011 Beiträge: 28
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Verfasst am: Do 31 März, 2011 18:00 Titel: |
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Hallo Anton,
ich bekomme immer Bauchweh wenn ich die Nürnberger im Zusammenhang mit einer BU höre.
Ein guter Freund von mir ist Berufsunfähig geworden und hatte 3 Berufsunfähigkeitsversicherungen (Bayerische Versicherungskammer / Deutsche Beamten Versicherung / Nürnberger Versicherung)
Die ersten Beiden haben sofort die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt.
Mit der Nürnberger hat er fast 2 Jahre prozessiert bis er sein Geld bekam.
Gruß Fuzzi
Zuletzt bearbeitet von Fuzzi am Di 05 Apr, 2011 10:03, insgesamt einmal bearbeitet |
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Lena
Anmeldedatum: 20.03.2011 Beiträge: 117
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Verfasst am: Do 31 März, 2011 20:58 Titel: |
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Habe ich das nicht schon mal irgendwo gelesen, dass man bei der Auswahl der Gesellschaften auch die Prozeßquote betrachten soll? Wenn ich im Schadenfall über die Bedingungen streiten muß, hat die Versicherung meist den längeren Atem. Wobei man fairer Weise sagen muss, dass es inzwischen soviel Urteile zum Thema BU gibt, dass faule Ausreden immer knapper werden. Mitunter strengen die VUs selbst Rechtsstreite an, um für spätere gleichartige Schäden eine Rechtsgrundlage zu haben. Die erwähnte Individualvereinbarung ist wahrscheinlich ein einzigartiger BU Leistungsvergleich. Es werden über 300 Fragen zum Thema BU gestellt, an dessen Ergebnisse alle teilnehmenden VUs bis zum Ablauf des Vertrages gebunden sind. Die Individualvereinbarung enthält über 300 Fragen, Definitionen, Erläuterungen, sowie Antworten der VU - diese werden als Sonder-AGB rechtsverbindlicher Bestandteil der Police. Nur leider nehmen an diesen Vergleich nur Alte Leipziger, LV 1871, HDI Gerling, Württembergische, Swiss Life, Nürnberger und Nürnberger Beamten teil. Arag und Signal nehmen auch am Ausschreibungsverfahren teil, aber die Individualvereinbarung wird bei denen noch nicht Bestandteil der Police
Ich verstehe nicht, warum manche Gesellschaft Fragen zur Versicherung mit Ja beantwortet und sich selber schön reden, sich aber weigern diese Aussagen rechtsverbindlich in die Police zu schreiben.
An unverbindliche Vergleiche in Ratings, Medien, (Test-) Zeitschriften, „Gütesiegel“ oder Bewertungen mit Sonnen, Monden, Punkten, (Test-) „Siegern“ aller Art, Verbraucherzentralen …ist der Versicherer generell nicht gebunden! Im Streitfall können Sie diese nicht gegen den Versicherer verwenden.
Die Aussage von Fuzzi mag stimmen, muss aber nicht repräsentabel sein. Man sollte mit seinem Makler/Vertreter halt mal darüber reden.
Lena
VU = Versicherungsunternehmen |
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Verend
Anmeldedatum: 16.03.2011 Beiträge: 4
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Verfasst am: Mi 06 Apr, 2011 11:39 Titel: |
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| Nutzen Sie am besten auch Onlinevergleicher. Da geben Sie einfach Ihre Daten ein und erhalten dann mehrere Angebote, die halt speziell auf Sie zugeschnitten sind. |
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Lena
Anmeldedatum: 20.03.2011 Beiträge: 117
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Verfasst am: Mi 06 Apr, 2011 12:43 Titel: |
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Ob der Müll in der Zeitung oder im www steht, ändert nichts die Tatsache, dass es Müll ist. Die unterschiedliche Art und Weise der Veröffentlichung verändert nicht automatisch den Grund der Veröffentlichung - die Jagd nach dem Geld. Ich habe noch nie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, bei der nicht ein Beratungsgespräch von 2-3 Stunden voraus ging. Bei den Onlinevergleichen wird der Kunde allein gelassen. Dort geht es nur um Dummenfang und die schnelle Kohle. Die Beratungsdokumentation ist immer gleich. Sie haben das und das angekreuzt und sich für das und das Produkt von der und der Versicherung entschieden.
Lena |
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anton86
Anmeldedatum: 26.03.2011 Beiträge: 13
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Verfasst am: Sa 09 Apr, 2011 10:34 Titel: |
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| Zitat: | | Sie können sich ja noch Alternativen anbieten lassen und die Versicherungsbedingungen vergleichen. Man sollte eine solche Entscheidung nicht unter Zeitdruck fällen! |
ja absolut!!!
danke erstmal für die vielen feedbacks!
habe noch zwei allgemeine fragen:
* Wenn ich jetzt einen Vertrag abschließe läuft der z.b. 42 jahre. D.h. keine Kündigung möglich? Weil jeden Monat für 42 Jahre fast 60€ abdrücken... das ist schon viel Geld. Wenn überhaupt nichts sein sollte, ist das schöne Geld futsch.
* Schöne Einleitung zu meiner nächsten Frage. Wie sieht es aus mit BU's in Kombination mit Investionsmodulen. Sprich, dass ich nach 42 Jahren Geld zurückbekomme. Oder sollte man davon die Finger lassen?
vielen dank vorab!
mfg |
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Merger Gast
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Verfasst am: Sa 09 Apr, 2011 17:21 Titel: |
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| anton86 hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Sie können sich ja noch Alternativen anbieten lassen und die Versicherungsbedingungen vergleichen. Man sollte eine solche Entscheidung nicht unter Zeitdruck fällen! |
ja absolut!!!
danke erstmal für die vielen feedbacks!
habe noch zwei allgemeine fragen:
* Wenn ich jetzt einen Vertrag abschließe läuft der z.b. 42 jahre. D.h. keine Kündigung möglich? Weil jeden Monat für 42 Jahre fast 60€ abdrücken... das ist schon viel Geld. Wenn überhaupt nichts sein sollte, ist das schöne Geld futsch. |
eine BU-Absicherung ist eine Risikoabsicherung - Wie schätzt Du denn das Risiko ein, wenn Du BU wirst?
60 € mtl. gespart + kein Geld mehr zum Leben, bzw. existieren.
| Zitat: | | * Schöne Einleitung zu meiner nächsten Frage. Wie sieht es aus mit BU's in Kombination mit Investionsmodulen. Sprich, dass ich nach 42 Jahren Geld zurückbekomme. Oder sollte man davon die Finger lassen? |
Kann man so pauschal nicht sagen.
1. werden bei einer Berufsunfähigkeit die Sparraten des Anlagevertrages vom Versicherungsunternehmen weitergeführt, dient also einer zusätzlichen Altersvorsorge.
2. würde ich aber einen Fond-Vertrag mit einer Garantierente empfehlen.
Viele Grüße!
Merger |
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fichtl
Anmeldedatum: 15.04.2011 Beiträge: 14 Wohnort: Putzbrunn
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Verfasst am: So 17 Apr, 2011 02:06 Titel: |
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lena: was machst du in 2-3 Stunden? Man kann eine BU auch Tot-Beraten. In der Zeit kannst jemand auch zum Financial Planer ausbilden.
Nach der Zeit hat ein Kunde die BU doch nicht nur nicht mehr verstanden, sondern ist völlig verwirrt und wird nicht mehr wissen, was er haben will. Im besten Fall unterschreibt ers dann um Ruhe zu haben. Das ist dann auch kontrapruduktiv.
Man kanns bei aller Sorgfalts und Aufklärungspflicht auch übertreiben.
Zumal ich mich frage, ob es kaufmännisch noch Sinn macht, für eine eigentlich einfache Aufgabe 2-3h zu investieren - sooo dolle wird eine BU dann auch nicht entlohnt.
@ Merger
ich habe die Frage so verstanden, ob eine Anlage der Überschüsse in Fonds Sinn macht, oder ein "Risiko" darstellt ("soll man die Finger davon lassen?").
wie du richtig erwähnst, ist eine BU ein Risikotarif, bei dem jeder froh ist, wenn er nie in Anspruch genommen wird.
Was nicht ganz deutlich wurde ist, dass eine Investment-BU grundsätzlich ebenso sicher, die eine "konservative", da lediglich die Überschüsse in Fonds angelegt werden, die Bu an sich, ist ebenso sicher, wie jede "andere" - max. führt das Fondsguthaben zu einer zusätzlichen BU-Rente, die zur garantierten Rente dazu kommt. (mir hat mal ein A.-Vertreter vor meiner zeit in der Branche erklärt, das sei halt nicht so sicher, wie eine "normale" BU - was Schwachsinn ist).
Wie die Überschüsse angelegt werden ( Sofortabzug, verzinslich, Fonds ... ) könnte zunächst egal sein. Oft genug begrenzen aber die finanziellen Möglichkeiten die ausreichende Absicherung. Also muss man zusehen, dass der zu zahlende Beitrag eine sinnvolle Absicherung ermöglicht.
Wer genügend Spielraum hat, kann sich überlegen, ob er eine Investment-BU macht. Ich persönlich bevorzuge eine Absicherung mit möglichst geringem Aufwand. Damit halte ich mir Luft, um andere Dinge zu tun: Altersvorsorge, Liquidität, Unfall; RLV, BauFI ... whatever ...
Und: lieber verwalte ICH die Überschüsse, als die Gesellschaft.
AV und Absicherung in einem Vertrag/in einer Gesellschaft zu machen - weil man da ja 2 Fliegen mit einer Klappe schlägt - ist meist "teuer", als die getrennt zu tun, und ggf. die "Ersparniss" selbst zu verwalten. |
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Merger Gast
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Verfasst am: So 17 Apr, 2011 12:56 Titel: |
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Hallo Fichtl,
| fichtl hat Folgendes geschrieben: | | lena: was machst du in 2-3 Stunden? Man kann eine BU auch Tot-Beraten. In der Zeit kannst jemand auch zum Financial Planer ausbilden.. |
In einem Forum wird keine Beratung durchgeführt, sonder wir versuchen nur den Fragenden zu helfen mit Hinweisen oder Informationen.
Eine Beratung kann nur erfolgen, wenn man Kenntnisse hat über die persönlichen Gründe für den Vertragsabschluss, Höhe der mtl. Einkünfte,
Informationen über die Tätigkeit, Familie, Eigenheim usw.
Sinnvoll ist es immer sich einen Mensch seines Vertrauens zu suchen, der die notwendige Fachkenntnisse im Versicherungsalltag hat.
Ob dies ein Versicherungsberater, -Makler, -Vertreter ist muß jeder für sich selbst entscheiden.
| Zitat: | Man kanns bei aller Sorgfalts und Aufklärungspflicht auch übertreiben.
Zumal ich mich frage, ob es kaufmännisch noch Sinn macht, für eine eigentlich einfache Aufgabe 2-3h zu investieren - sooo dolle wird eine BU dann auch nicht entlohnt.. |
Ist dies Ihre Auffassung? Dann tun Sie mir sehr leid!
Ich bin jederzeit bereit für meine Kunden diese Zeit zu investieren und auch noch darüber hinaus.
Eine Kundenverbindung wächst mit der Zeit, manchmal über Wochen, Monate bzw. Jahre.
Die Beratung steht im Vordergrund und nicht die Provision.
Auch können meine Kunden erwarten, dass ich mich bei ihnen in Abständen von max. 2 Jahren melde um sie über Neuigkeiten aus dem Versicherungsgeschäft bzw. über Gesetzesänderungen informiere.
Ein richtiger Kundendienst ist das A und O des Vertriebes.
| Zitat: | | ich habe die Frage so verstanden, ob eine Anlage der Überschüsse in Fonds Sinn macht, oder ein "Risiko" darstellt ("soll man die Finger davon lassen?"). . |
Ich habe auf diese Frage geantwortet:
* Wenn ich jetzt einen Vertrag abschließe läuft der z.b. 42 jahre. D.h. keine Kündigung möglich? Weil jeden Monat für 42 Jahre fast 60€ abdrücken... das ist schon viel Geld. Wenn überhaupt nichts sein sollte, ist das schöne Geld futsch.
| Zitat: | wie du richtig erwähnst, ist eine BU ein Risikotarif, bei dem jeder froh ist, wenn er nie in Anspruch genommen wird.
Was nicht ganz deutlich wurde ist, dass eine Investment-BU grundsätzlich ebenso sicher, die eine "konservative", da lediglich die Überschüsse in Fonds angelegt werden, die Bu an sich, ist ebenso sicher, wie jede "andere" - max. führt das Fondsguthaben zu einer zusätzlichen BU-Rente, die zur garantierten Rente dazu kommt. (mir hat mal ein A.-Vertreter vor meiner zeit in der Branche erklärt, das sei halt nicht so sicher, wie eine "normale" BU - was Schwachsinn ist)... |
Die zweite Frage noch einmal zur Klarstellung des Fragenden:
* Schöne Einleitung zu meiner nächsten Frage. Wie sieht es aus mit BU's in Kombination mit Investionsmodulen. Sprich, dass ich nach 42 Jahren Geld zurückbekomme. Oder sollte man davon die Finger lassen?
Diese Frage bezog sich auf eine Kombination von einer BU-Rente mit einer Fondsanlage.
| Zitat: | Wie die Überschüsse angelegt werden ( Sofortabzug, verzinslich, Fonds ... ) könnte zunächst egal sein. Oft genug begrenzen aber die finanziellen Möglichkeiten die ausreichende Absicherung. Also muss man zusehen, dass der zu zahlende Beitrag eine sinnvolle Absicherung ermöglicht.
Wer genügend Spielraum hat, kann sich überlegen, ob er eine Investment-BU macht. Ich persönlich bevorzuge eine Absicherung mit möglichst geringem Aufwand. Damit halte ich mir Luft, um andere Dinge zu tun: Altersvorsorge, Liquidität, Unfall; RLV, BauFI ... whatever ...
Und: lieber verwalte ICH die Überschüsse, als die Gesellschaft.
AV und Absicherung in einem Vertrag/in einer Gesellschaft zu machen - weil man da ja 2 Fliegen mit einer Klappe schlägt - ist meist "teuer", als die getrennt zu tun, und ggf. die "Ersparniss" selbst zu verwalten. |
Kann es sein, dass Sie sich in der Versicherungsmaterie nicht so gut auskennen, bzw. Sie erst in den letzten Monaten in diese Branche gewechselt sind?
Ohne Informationen über einen Kunden zu haben kann ich solch eine pauschale Auskunft nie erteilen.
Vor einigen Jahren habe ich einem Kunden eine BU in Kombination mit einer Rentenversicherung angeboten. Er wollte damals den Vertrag nicht abschließen, da ihm ein Makler davon abgeraten hatte.
Nun heute ist er glücklich, dass ich ihn dazu überreden konnte.
Er ist BU und bekommt mtl. 1.750 € BU-Rente, seine Rentenversicherung läuft beitragsfrei weiter mit einer jährlichen Dynamik von 5 %.
Beim Ablauf der BU-Rente mit 65 Jahren, erhält er aus dem Vertrag eine mtl.Rente von ca. 1.400 € zu seiner Rente aus Berlin hinzu.
Der Makler hatte ihm folgendes angeboten:
BU-Rente über 1.750 € bis zum 55. Lebensjahr /
Fondsrente bis zum 45. Lebenjahr.
Viele Grüße!
Merger |
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Lena
Anmeldedatum: 20.03.2011 Beiträge: 117
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Verfasst am: So 17 Apr, 2011 16:16 Titel: |
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Nur allein für die Gesundheitsfragen gehen viele Minuten ins Land. Wenn ich dann noch abklopfe, welcher Tarif für den Kunden in Frage kommt, ist die erste Stunde um. Es gibt Kunden, die den Inhalt schnell erfassen, anderen muss man es mehrmals erklären. Die Bedingungen brauchen in der Regel die längste Zeit. Ich bin der Auffassung, dass der Kunde wissen muss was er kauft.
Fichtl, mit Deiner Aussage "In der Zeit kannst jemand auch zum Financial Planer ausbilden." hast Du vollkommen Recht. Solche Berater findet man sehr oft in sogenannten Strukturvertrieben, bei denen die "Berater" auf Verkauf getrimmt werden. Ich kenne keine seriösen Vertreter oder Makler, die das wesentlich kürzer machen. Selbst wenn ich der langsamste Vermittler der Branche wäre, würde ich mir immer diese Zeit für den Kunden nehmen.
Lena |
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fichtl
Anmeldedatum: 15.04.2011 Beiträge: 14 Wohnort: Putzbrunn
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Verfasst am: Mi 20 Apr, 2011 00:12 Titel: |
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@merger: Dass in einem Forum, mit ein paar knappen Infos über die Situation, usw. und wenigen Sätzen keine Beratung (wohlgemerkt Beratung, nicht Verkauf!) möglich ist, darüber sind wir uns einig - etwas anderes habe ich nie behauptet.
Darüber, dass ohne eine genaue Information über die persönlichen Verhätnisse nichts vernünftiges rauskommen kann, darüber sind wir uns definitiv einig. Wie der einzelne dazu vorgeht (wieviele Termine, "Fragebogen", Datenblatt ... ) das darf an dieser Stelle "egal" bleiben.
Auch was den Status der Vertrauensperson angeht, gebe ich dir Recht: ob ein Vertreter, Makler, Mehrfachagent ... wenn er wirklich gut ist, kommt für den Kunden was vernünftiges bei raus - auch wenn dies, je nach Status des Beraters/Vermittlers natürlich etwas leichter, oder schwerer wird. Zuerst hängts an der Qualität des Beraters, und dann an dessen Möglichkeiten (zB lieber eine BU, die von Laufzeit und Rentenhöhe passt, aber - so die Bedingungen passen - günstiger geht, als keine)
| Zitat: | Ich bin jederzeit bereit für meine Kunden diese Zeit zu investieren und auch noch darüber hinaus.
Eine Kundenverbindung wächst mit der Zeit, manchmal über Wochen, Monate bzw. Jahre.
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Keine Frage! Ich nehme mir die Zeit, die der Kunde benötigt - egal wie lang. Nur vergesse ich ab und an, dass ich die Zeit für das "Sammeln" der Informationen (Situation, Einkommen, Lebensplanung, ... ) nicht dem Beratungstermin zurechne, sondern mir diese im Vorfeld vorliegen. Ebenso ist bei mir die Vorbereitung vor der Beratung so weit als möglich (Gesundheitsfragen ..) erledigt. Unter diesen Voraussetzungen halte ich es tatsächlich für die Ausnahme, wenn ein BU-Gespräch 3h benötigt. Aus meiner Erfahrung will ein Kunde ordentliche Informationen über das Thema und Produkt, aber er möchte nicht das Kleingedruckte vorgelesen bekommen, das verwirrt dann wieder - sondern eine sinnvolle, korrekte und objektive Zusammenfassung.
| Zitat: | Auch können meine Kunden erwarten, dass ich mich bei ihnen in Abständen von max. 2 Jahren melde um sie über Neuigkeiten aus dem Versicherungsgeschäft bzw. über Gesetzesänderungen informiere.
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Versteht sich von selbst und setze ich voraus. 2 Jahre ist das Maximum. Üblicherweise habe ich mit guten Kunden deutlich öfter Kontakt - was auch die Information über Änderungen umfasst, und deren Aufnahme in die Strategie.
| Zitat: | Diese Frage bezog sich auf eine Kombination von einer BU-Rente mit einer Fondsanlage.
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Ich habe die Frage so verstanden, dass eine IBU gemeint ist - sprich BU mit Anlage der Überschüsse in Fonds (statt Sofortabzug oder verz. Ansammlung, ..). Eine BUZ angehängt an einen Fondssparer gibts nun mal nicht.
| Zitat: | | Kann es sein, dass Sie sich in der Versicherungsmaterie nicht so gut auskennen, bzw. Sie erst in den letzten Monaten in diese Branche gewechselt sind? |
Darf ich fragen, was Sie darauf bringt? Eine andere Ansicht zu haben, als Sie wird/darf es ja nicht sein. Meine Kunden, die ich seit Jahren betreue und meine Prüfer würden sich ob solch einer Aussage sehr wundern.
Ich habe ausdrücklich von mir geprochen, nicht von dem, was für einen "Endverbraucher" das Richtige wäre. Somit habe ich meine persönliche Einstellung wieder gegeben. Ganz klar: was für mich richtig ist, muss nicht für jeden richtig sein - allerdings gibt es Dinge, die ich definitiv nicht mache, wenn ich sie schlicht für falsch halte - auch wenn es jemand noch so sehr haben will.
Wie wichtig eine gute, profunde Information über den Kunden ist, habe ich zu Beginn bereits deutlich gemacht.
| Zitat: | Vor einigen Jahren habe ich einem Kunden eine BU in Kombination mit einer Rentenversicherung angeboten. Er wollte damals den Vertrag nicht abschließen, da ihm ein Makler davon abgeraten hatte.
.....
Der Makler hatte ihm folgendes angeboten:
BU-Rente über 1.750 € bis zum 55. Lebensjahr /
Fondsrente bis zum 45. Lebenjahr. |
Wenn ich diese Geschichte lese, dann muss ich mir echt überlegen, ob ich laut lachen soll, tot umfallen, nen Hass kriegen, oder schlicht sprachlos sein soll.
Nun habe ich bisher den einen oder anderen Makler "live" erlebt, die Versicherung noch nicht mal schreiben können - ohne daß ich das auf alle übertragen will.
Aber das schiesst den Vogel echt ab!!
Es mag sicher Situationen geben, in denen eine RV bis 45 und eine BU bis 55 (ggf. lässt sich ein Beruf(Berufsgruppe) nicht länger versichern, ok) Sinn macht, allein mir fällt keine ein.
Mit welcher Motivation jemand so etwas anbietet, kann ich nicht verstehen. Naja .. zumindest Provisionsgeilheit kann dem niemand vorwerfen *g
Ich gehe mal davon aus, dass Ihre BU-Rente dem Einkommen angepasst war.
Meinen Sie eine RV mit BUZ? Ich persönlich bevorzuge eine Trennung von Absicherung und Rente, aber das sind Feinheiten - wichtig ist, dass BU/BUZ ausreichend hoch und "lange" genug sind, ebenso muss die Altersrente ausreichend hoch sein. Wenn die BU hoch genug ist, lässt sich auch die Altersvorsorge weiter bedienen. (ich gehe davon aus, dass wir jetzt nicht von "Einzelfällen" wie lebenslange Rente bei früher BU -oÄ reden).
Eine persönliche Anmerkung noch: ich bin nicht unbedingt der Überzeugung, dass eine BU zwingen bis 67 gehen muss. Wichtig ist, dass dass sie sicherstellt, dass AV und sonstige Verträge/Absicherung weiter bedient werden kann. UND dass die AV ausgewogen und ausreichend konzipiert ist. Dann kann ich ggf. (ggf!) damit leben, dass die BU nur bis 66/65/64 zahlt. Wer über Jahrzehnte mit einem guten Berater arbeitet, der sollte ausreichend Reserven haben, um eine Zeit von 1,2,3 Jahren überstehen können, mit niedrigerem Einkommen, oder einer etwas kleinerern gesetzlichen Rente. (JA, und an der Stelle warte ich schon auf die Proteststürme)
@Lena: wie bereits oben erwähnt: die notwendigen Informationen, welcher Tarif/Höhe/Laufzeit habe ich bereits vor dem BU-Gespräch, daher kalkuliere ich das auch nicht in die Beratungszeit mit ein. Mir wird dadurch wieder einmal bewusst, wie unterschiedlich die Abläufe sind (ausdrücklich, ohne das zu werten!).
Zwischen informieren und ausbilden ist ja ein großer Unterschied. Informieren muss sein! Meine Kunden wollen sich üblicherweise nicht ausbilden lassen - auch wenn ich "gestehe" dass es durchaus eine "Abwechslung" ist, wenn jemand intensiver nachfragt und einen fordert.
Allerdings ist die Vorbereitung durch die Datenaufnahme und die Erklärung - Notwendigkeit und Gestaltung der Absicherung - im Vorfeld des eigentlichen Abschlusses so gut, dass der Kunde die Sinnhaftigkeit bereits verstanden hat.
Nicht, dass wir uns missverstehen: ich habe den cert. Financial Planer gemeint. Und den kriegst bekanntermaßen nicht so nebenbei. Wenn sich jemand mit der Ausbildung in einen sog. Strukturvertrieb "verirrt", dann wird er dafür Gründe haben. Und nein: ich bin kein c.F.P.
Wobei ich Ausbildung (nicht Schulung) durchaus für sehr wichtig halte! - und was man draus macht.
So langsam sind wir aber deutlich weg vom Thema ... weiteres sollten wir vielleicht per PN reden ...
Martin |
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Der Alte
Anmeldedatum: 31.01.2011 Beiträge: 188
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Verfasst am: Mi 20 Apr, 2011 05:41 Titel: |
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Guten Morgen,
Mein Gott, ist das mal wieder ein Theater. Gehts auch mal miteinander? Ist ja wie im Kindergarten - ich bin der beste Berater, ich habe das beste Produkt, ich habe die beste Antwort, Tante ich weiss was. Konzentriert Euch auf die Fragen, statt immer nur die Antworten anderer Mitglieder zu zitieren und zu bewerten. Sollte eine Frage noch Ergänzungsbedarf haben oder falsch beantwortet sein, dann schreibt einfach Eure Antwort in den Thread ohne gleich über den anderen herzufallen. Das Thema ist zu wichtig, als dass es immer nur in Streitereien endet. Selbstdarstellung (?) braucht Ihr das?
Hier nochmals die Forenregel:
Seid nett zueinander.
Bitte, Danke und Geduld sind einfach. Vorwürfe und Beleidigungen haben hier nichts zu suchen. Ärgert euch mal etwas, geht leicht darüber hinweg, denn meist ist es nur ein Missverständnis.
Zitate sparsam verwenden
Mit Zitaten sollte, sparsam umgegangen werden. Bitte zitiert keinen Text von der gleichen Seite und kürzt so weit wie möglich.
der Alte _________________ Ich werde keine Versicherungsangebote oder Vergleiche erstellen und bitte alle von diesbezüglichen Anfragen abzusehen |
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